Neubau und Erweiterung Kantonaler Werkhof

Der Kanton übernahm eine bestehende Werkhalle an der Strasse von Hunzenschwil nach Lenzburg und nutzt sie zum neuen Werkhof Kreis I. Konzeptionell war es den Architekten wichtig, Alt- und Neubau zu vereinheitlichen. Nutzung, Struktur und Konstruktion sind im Schnitt ablesbar. Die Erweiterung ist in einer hybriden Bauweise aus Betontreppenhäuser und vorfabriziertem Holzbau ausgeführt. Um die bestehenden Fundationen nicht verstärken zu müssen, wurde die leichte Holzbauweise gewählt. Seitens der Auftraggeber bestand ein hoher Anspruch an Nachhaltigkeit. Die Dreischichtplatten sind formaldehydfrei verklebt, der Beton besteht aus Recycling-Material, und bei den Farben und Versiegelungen wurden lösungsmittelfreie Stoffe verbaut. Dies trägt dazu bei, dass ein schadstofffreies Innenraumklima gewährleistet wird. Weiter ist das der erste kantonale Bau, welcher die Anforderungen Minergie-Eco-Standard erfüllt und zertifiziert wurde. Die Fassade besteht aus einem Trapezblech in roter Farbe. Alt- und Neubau sind durch ein umschliessendes Fassadentextil zusammengebunden.


Lenzburg (AG)

Bauherrschaft
Departement BVU, Abteilung Tiefbau | Aarau

Architektur
Husistein & Partner AG | Aarau

Ausführung Holzbau
Hector Egger Holzbau AG | Langenthal

Baujahr 2009

Fotos
Roger Frei | Zürich