NEST

Der Neubau auf dem EMPA-Areal nennt sich „Next Evolution in Sustainable Building Technologies“ oder kurz NEST. Dabei handelt es sich um ein infrastrukturelles Forschungsgebäude, welches sowohl die Durchführung bautechnologischer Experimente ermöglichen soll, als auch zugleich als Gästehaus fungiert, indem Besucher und Forscher der EMPA untergebracht werden können. Das Projekt besteht aus einem Grundbau (Backbone) welcher für die Erschliessung und die Statik verwendet wird und den temporären Einbauten (Forschungsunits).
Nebst Technik- und Lagerräume im UG weist das Gebäude in den oberirdischen Etagen Multifunktionalsräume, Forschungsbüros, Forschungswohnungen und Maisonettwohnungen auf. Brandschutztechnisch ist die Nutzung des NEST mit den normalen Nutzungen von Wohn- und Büronutzung vergleichbar. Das Atrium wird als Typ B mit grosser Personenbelegung eingestuft.
In Abstimmung mit der Bauherrschaft und den Behörden wurde ein objektspezifisches Brandschutzkonzept erarbeitet. Baulich weisen die brandabschnittsbildenden Bauteile 60 min auf. Technisch steht das Gebäude unter Vollschutz einer Löschanlage. Das mehrgeschossige Atrium verfügt über eine maschinelle Rauch- und Wärmeabzugsanlage.


Dübendorf (ZH)

Bauherrschaft
Empa und Eawag | Dübendorf

Architektur
Gramazio Kohler Architekten | Zürich

Bauingenieur
Dr. Schwartz Consulting AG | Zug

Ingenieur Brandschutz
Makiol Wiederkehr AG | Beinwil am See

Baujahr 2014 - 2016

Fotos
Roman Keller