Toni Areal

Das einst als Molkerei genutzte Gebäude wurde mit dem vorliegenden Bauvorhaben umgebaut und erweitert. Wie der Bestand ist auch die Erweiterung in massiver Stahlbetonbauweise ausgeführt. Neu entstanden Hochschulnutzungen für Künste und Angewandte Wissenschaft, Wohnnutzungen, Verwaltungen und private Kultur- und Eventflächen. Der Gebäudekomplex wird in zwei Hauptteile, dem Hochhaus und dem Flachbau, aufgeteilt. Ein zentrales architektonisches Element im Flachbau sind die offenen, durch fast alle Geschosse durchführenden Kaska-dentreppen, welche in Verbindung mit der grossen Haupthalle als interne Erschliessung funktioniert.
Brandschutztechnisch wird der Geländekomplex aufgrund des grossen Eingriffs wie ein Neubau behandelt. Der Flachbau ist mit einer Sprinkler- und Brandmeldeanlage als Vollschutz ausgestattet. Das Hochhaus ist mit Sprinkler- und Brandmeldeanlagen teilüberwacht.
Entsprechend der Personenbelegung und der Raumgeometrien wurden maschinelle Entrauchungen angesetzt. Durch das objektbezogene Brandschutzkonzept konnten die architektonisch gewünschten, mehrgeschossigen Brandabschnitte der verschiedenen Kaskadentypen umgesetzt werden.


Zürich (ZH)

Bauherrschaft
Allreal Toni AG | Zürich
Allreal Generalunternehmung AG | Zürich

Architektur
EM2N | Zürich

Ingenieur Brandschutz
Makiol Wiederkehr AG | Beinwil am See - bis Baueingabe
Gruner AG | Basel - Ausführung

Baujahr 2008-2013

Fotos
Simon Menges | Foto 1, 7
Roger Frei | Foto 2, 5, 6
Filip Dujardin | Foto 3, 4